EuRegio-Bürgermeister auf dem Rupert-Pilgerweg

Immer wieder gab es liebevolle Details am Wegesrand, wie hier das bewegliche Blechspielzeug im Tittmoninger Ortsteil Mühlham, das die Salzburg-bayerische Wandergruppe begeisterte. Foto: EuRegio

Nachdem im letzten Jahr mit einer Almwanderung an den Südabstürzen des Hochkönigs ein alpiner Raum der EuRegio begangen wurde, war das Ziel der diesjährigen EuRegio-

Bürgermeisterwanderung der nördliche Rupertiwinkel mit einem Abschnitt des St. Rupert Pilgerwegs. Bereits 2012 wurde dieser Pilgerweg im Zuge eines von der EU über das INTERREGProgramm geförderten EuRegio-Projektes von Altötting bis Bischofshofen grenzüberschreitend durchgehend ausgewiesen, beschildert und mit einem Begleitheft beworben.

EuRegio-Präsident und Bürgermeister von Tittmoning Konrad Schupfner begrü.te die grenzüberschreitende Wandergruppe bei herrlichem Wetter auf der Burg in Tittmoning und erläuterte kurz ihre Entstehungsgeschichte, auch als „Aussenbastion“ des damaligen Erzbistums Salzburg gegen Bayern. Die Pilgerbegleiterin Elisabeth Gröbner aus Petting übernahm dann die Führung der Gruppe auf ihrem Weg über die Wallfahrtskapelle Maria Ponlach und das Hof-Café in Mühlham nach Törring mit seiner kleinen Marienkapelle am Dorfweiher und der Kirche St. Vitus. Hier eröffnete sich vom Friedhof ein toller Ausblick hinüber ins benachbarte Oberösterreichische. Nach einem weiteren Wegabschnitt wurde die Gemeindegrenze nach Taching überschritten und dort die Wallfahrtskirche St. Coloman erreicht. Diese wurde um 1500 erbaut und wartet mit einem vollständig erhaltenen spätgotischen Flügelaltar des Laufener Malers Gordian Guckh aus dem Jahr 1515 auf, wie Dr. Ludwig Haas in seiner Führung erläuterte. Nach dem abschließenden Pilgersegen von Pfarrer und Hausherr Konrad Roider stellte Bürgermeisterin Ursula Haas kurz ihre Gemeinde vor und führte die Gruppe dann zum Tenglinger Strandbad. Dort bestand die Möglichkeit, sich im See zu erfrischen und auf der Terrasse eine herzhafte Stärkung zu sich zu nehmen. Anschließend ging es dann gemütlich mit dem Taxi-Bus wieder zurück zum Ausgangspunkt an der Burg in Tittmoning.