In Überackern feierte ein Gemeinschaftsprojekt Eröffnung

Die rund 700 Einwohner zählende ländliche Gemeinde im Bezirk Braunau bietet neben der faszinierenden Flusslandschaft, die zu Fuß oder mit dem Rad erkundet werden kann und zur Abkühlung mit einer Kneippanlage lockt, nun einen weiteren Ort der Ruhe und Begegnung im Dorfzentrum. Hierfür fand der Spatenstich zum Bauvorhaben „Friedhofserweiterung mit Neubau Aussegnungshalle und Pfarrheim“  im Sommer 2016 statt. Nach über zwei Jahren Bauzeit wurde das Gemeinschaftsprojekt der Gemeinde Überackern, des Landes OÖ, der Pfarre und der Diözese Ende Oktober dieses Jahres feierlich eröffnet. 

 

Eröffnungszeremonie

Der barrierefreie Begegnungspunkt im Ortszentrum wurde von Dechant Gert Smetanig und Dorfpfarrer Pater Efrem gesegnet und seiner Bestimmung übergeben. Zu den Ehrengästen zählten neben den mehr als 150 Besuchern aus der Gemeinde, auch Bürgermeister Michael Huber, Landesrat Max Hiegelsberger und Landtagsabgeordneter Gerald Weilbuchner. Zur feierlichen Umrahmung trug die Musikkapelle Hochburg-Ach, der Kirchenchor, sowie der Kinderchor Überackern bei. 

 

Ort der Würde, Kultur und Natur

Bürgermeister Huber betonte in seiner Ansprache neben dem hervorragenden Ergebnis vor allen Dingen die einwandfreie Zusammenarbeit zwischen Gemeinde, Pfarre, Architekten und Baufirmen. Die besonders gelungene moderne, aber maßvolle Gestaltung ist ein wertvoller Beitrag für die Verbindung von Würde, Kultur und Natur  und sensibilisiert gleichzeitig die Menschen, diesen als Mittelpunkt von Überackern, aber mit dem neuen Pfarrheim auch zum Treffpunkt der  BürgerInnen werden zu lassen.

 

„Trauer braucht einen angemessenen Ort“

Unter der Handschrift von den Architekten und dem Geschäftsführer der Baufirma Hütter Wagner, Baumeister Hannes Habetswallner, entstand im Ortszentrum von Überackern eine  moderne würdige Stätte des Abschieds, ein Pfarrheim sowie eine barrierefreie öffentliche WC-Anlage. Außerdem wurde der bestehende Friedhof um eine Urnengrabanlage und weitere Gräber  erweitert. Zudem wurde ein barrierefreier Zugang über die Rückseite der Kirche errichtet. Die Außenanlage ist mit einem ausgeleuchteten Pflastersteinweg und durchgehender Begrünung gestaltet. Dazwischen wurden dezent einige Bäume gepflanzt. Insgesamt wurde zirka eine Million Euro in das Gemeinschaftsprojekt investiert.