Hyundai i20 - legt ein gelungenes Facelifting hin

Im Bild: Der Innenraum des Hyundai i20 wirkt schlicht und aufgeräumt. Gewollt auffallend ist der neue Cascaden-Kühlergrill und die neuen Scheinwerfer, welche für einen aggressiveren Look sorgen. Foto: Hyundai Austria

 

Design, das auffällt

Alles in allem sind die Änderungen des Facelift-Modells überschaubar. Dennoch gibt es den ein oder anderen Unterschied. Die Front ziert nun der modelltypische Cascaden-Grill, am Heck wurden neue LED-Leuchten verbaut und das Kennzeichen befindet sich nun auf der Heckklappe und nicht mehr auf dem Stoßfänger.

 

Moderne Technik

Der Motor des Einstiegsmodells ist ein 1,2-Liter-Vierzylinder-Benzinmotor mit 75 PS. Wer mehr Power benötigt, kann auch die 84-PS-Version ordern, welche um 1 Sekunde weniger, nach 12,6 Sekunden, die 100-km/h-Marke erreicht. Besser fahren sich jedoch die aktuellen 1 Liter-Dreizylinder-Ottomotoren mit 100 bzw. 120 PS. Diese sind außerdem seit Neustem mit einem 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe erhältlich. 

 

Handling

Das Fahrwerk des i20 ist zwar sehr straff, aber nicht unbequem. Die Lenkung ist griffig und agiert eher direkt, was die Fahrwerksabstimmung gut ergänzt. 

 

Ausstattung

Das Thema Sicherheit liegt Hyundai offensichtlich sehr am Herzen, wie man anhand der neuen Ausstattungs-Features vermuten kann. So sind unter anderem City-Notbremsfunktion, Müdigkeitswarner, Fernlichtassistent und ein aktiver Spurhalteassistent in die Preisliste gewandert. Für Fahrer, die ihr Smartphone verwenden wollen, gibt es nun ein neues Media-System mit 7 anstatt 3,8 Zoll und Farbdisplay. 

 

Preis und Kosten

Preislich startet der i20 bei rund 12.300,-, vollgepackt mit vielen Extras kommt man zwar durchaus auf über 20.000,-, was aber verglichen mit der Konkurrenz harmlos ist. 

 

Gesamtfazit:

Mit dem Facelift des Hyundai i20 haben die Koreaner für frischen Wind in der Modellpalette gesorgt. In Sachen Preis/Leistung deutlich besser als die Konkurrenten VW Polo, Seat Ibiza, Ford Fiesta und Co.