Der neue KIA  Sportage: Design-Raffinesse aus Europa!

Der „Tigernose“-Grill und die hochmodernen Voll-LED-Scheinwerfer bilden keine optische Einheit mehr, damit gewinnt der SUV auch äußerlich an sportlicher Dynamik. Während der Fahrt erkennt das raffinierte Auto die Scheinwerfer oder Rückleuchten der vorderen Fahrzeuge und passt sein Fern- und Abblendlicht entsprechend an. Foto: kia.com

 

Der Kia Sportage ist seit 25 Jahren ein Trendsetter: Ja, Sie lesen richtig. Die aktuelle vierte Generation wurde in Europa entworfen und produziert.  Er präsentiert sich mit modernen Infotainment- und Sicherheitstechnologien, der sportlichen Ausführung GT Line sowie einem quirligen 1,6-Liter-Turbobenziner. Nun übernimmt der Kompakt-SUV, der zum Modelljahr 2019 überarbeitet wurde, erneut eine Pionierrolle: Als erster Kia und einer der ersten SUVs überhaupt, ist er mit einem Diesel-Mildhybridantrieb auf 48-Volt-Basis erhältlich. Zudem entsprechen sämtliche Motoren der Abgasnorm Euro 6d-Temp, die erst ab September 2019 für alle Neuwagen verbindlich ist.

 

Raffiniertes Design

Die optischen Änderungen sind kaum zu übersehen: Der noch viel markanter gestaltete „Tiger Nose“-Kühlergrill, sowie die etwas organischere Formensprache springen sofort ins Auge. Die athletische Silhouette und die seitlichen Chromleisten vervollständigen den Eindruck von Eleganz und Stil. Der angedeutete Unterbodenschutz hat zwar keinerlei praktischen Nutzen, steht dem neuen Sportage jedoch besonders gut. Geschwungene Formen und klare Abgrenzungen sorgen für ein dynamisches Profil und einen stabilen Stand. Das Fahrwerk ist gut abgestimmt, was in Kombination mit den Niederquerschnitt-Reifen den Fahrkomfort erhöht. Schnelle, präzise Fahrmanöver sind dank der geringen Seitenneigung kein Problem. Das Fahrzeug lässt sich mit 4WD-Antrieb präzise und leichtgängig auch durch Tiefschnee-Straßen lenken. 

 

Das Interieur besticht durch ein großzügiges Platzangebot, übersichtliche und sinnvoll platzierte Bedienelemente sowie ein helles, freundliches Erscheinungsbild, was unter anderem dem Panorama-Glasdach geschuldet ist. Der Sportage ist in fünf Ausstattungsvarianten erhältlich: Titan, Silber, Gold, Platin und GT-Line, wobei die letzte die teuerste und umfangreichste ist. 

 

Ab einem Basispreis von 25.490,- gibt es den KIA Sportage zu kaufen. Der Testwagen in der „Premium“-Ausstattung mit Allrad schlug mit  43.190,- zu Buche.  Dafür bekommt man aber auch allerlei geboten, wie etwa eine Auswahl an 19 Zoll-Felgen. Erweitert wurde zum Modelljahr 2019 auch die Palette der Assistenzsysteme: um eine adaptive Geschwindigkeitsregelanlage mit Stop-and-go-Funktion, eine Rundumsichtkamera und einen Müdigkeitswarner.

 

Gesamtfazit: 

Der KIA Sportage ist zwar um einen Hauch teurer als gleichwertige asiatische Konkurrenten, jedoch immer noch eine preisgünstige Alternative zur Mittelklasse. Dazu gibt es noch ganze 7(!) Jahre Garantie.