Bundesministerin Elisabeth Köstinger besuchte Schule im Salzburger Flachgau

 

Im Bild: Bundesministerin Elisabeth Köstinger mit Agrarlandesrat Josef Schwaiger (l.) und Direktor Sepp Wimmer bei ihrem Besuch in der HBLA Ursprung. Bildquelle: HBLA Ursprung

 

- Diskussionsrunde mit Schülern und Lehrern an der HBLA Ursprung in Elixhausen

- Bekenntnis zu land- und forstwirtschaftlichem Bildungssystem

- “Vernetzung zwischen Landwirtschaft und Bildung in der Praxis weiter fördern”

 

Hoher Besuch an der HBLA Ursprung in Elixhausen bei Salzburg: Bundesministerin Elisabeth Köstinger stellte sich im Rahmen einer kurzen Stippvisite im Flachgau den Fragen und Anregungen von Lehrern und Schülern in der auf Landwirtschaft sowie Umwelt- und Ressourcenmanagement spezialisierten Höheren Bundeslehranstalt. Köstinger betonte dabei das Bekenntnis der neuen Bundesregierung zu einem eigenständigen land- und forstwirtschaftlichen Bildungssystem.

Direktor Sepp Wimmer begrüßte neben der Ministerin auch Agrarlandesrat Josef Schwaiger und die Landesbäuerin Elisabeth Hölzl. Die Politiker machten sich an der HBLA ein Bild über die gelungene Vernetzung zwischen Landwirtschaft und Bildung in der Praxis. Köstinger betonte die Wichtigkeit gut ausgebildeter Absolventen für die Entwicklung der österreichischen Landwirtschaft sowie den Fokus auf Qualität, Regionalität, nachhaltige Produktion und Kooperationen auf allen Ebenen. Sie forderte insbesondere auch für öffentliche Einrichtungen eine Versorgung mit hochwertigen Lebensmitteln ein: “Qualität statt Quantität - wir müssen mit dem Besten und nicht mit dem Billigsten konkurrieren. Vor allem in der Gemeinschaftsverpflegung gibt es noch viel Potential. Mit der Änderung des Bundesvergabegesetzes haben wir einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Bestbieterprinzip gesetzt.”

Köstinger bekräftigte auch ihr Ziel, künftig die Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft und Tourismus stärker zu fördern. Im Anschluss führte sie eine spannende Diskussion mit sehr engagierten und motivierten Schülerinnen und Schülern der HBLA zu aktuellen Entwicklungen im Bereich Landwirtschaft, nachhaltiger Produktion und Umweltschutz. Prof. Konrad Steiner nutzte die Gelegenheit, der Ministerin ein neues Projekt zu präsentieren: In enger Kooperation zwischen der HBLA Ursprung und der FH Kuchl wird derzeit an der Entwicklung von Bio-Malve-Dämmplatten als ein umweltschonender Baustoff der Zukunft gearbeitet.