Ried: Alfred Frauscher zu Gast bei ganz besonderen Menschen

Immer wieder gerne kommt der Rieder Abgeordnete Alfred Frauscher zur Lebenshilfe Ried und besucht dort Menschen mit speziellen Bedürfnissen.

 

95 Personen werden derzeit in Ried betreut und es gibt leider eine Warteliste“, erläutert Frauscher und verweist dabei auf ein zentrales Ziel der Landesregierung - der Ausbau von Wohnplätzen für Menschen mit Beeinträchtigung. Bis 2021 entstehen 403 neue Wohnplätze. Dafür sind 2019 rund 4,4 Mio. Euro vorgesehen. In Ried entstehen vier zusätzliche Plätze als „Smart Home“. Das sind teilbetreute Wohnplätze in Form von Wohngruppen.

 

„Mir liegen diese Menschen besonders am Herzen. Deshalb freue ich mich, dass hier das Landesbudget spürbar erhöht wird“, freut sich Frauscher über die Entscheidung des Landes.

 

Beim Rundgang durch das Gebäude der Lebenshilfe erklärt Einrichtungsleiter Rudolf Rembart den Tagesablauf: „In verschiedenen Gruppen wird auf die Bedürfnisse und Fähigkeiten der Frauen, Männer und Jugendliche eingegangen. Häkeln, Stricken, Teppiche weben, Töpfern, Malen, Schrauben sortieren und zusammenstecken sind nur einige Tätigkeiten, die bei der Lebenshilfe zu den täglichen Arbeiten zählen.“

 

Einige Klienten erhalten die Möglichkeit, bei Firmen in der Umgebung einfache Arbeiten zu erledigen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Klienten freuen sich über alle Aufträge. Andere wiederum sind auf spezielle Hilfe angewiesen, auf die individuell eingegangen wird. Besuche von Veranstaltungen und Ausflüge sind eine willkommene Abwechslung und bereichern die Lebens- und Betreuungsqualität enorm.

 

Die selbsterzeugten Werkstücke können direkt bei der Lebenshilfe oder im Geschäft am Hohen Markt gekauft werden. „Wir nehmen gerne Bestellungen an“, so Rembart und ergänzt: „Wir haben auch eine Facebook-Seite, die wir für diverse Aufrufe und Informationen nutzen.“

 

Landesbudget 2018 mit Fokus auf sozialer Verantwortung

Mit dem Landeshaushalt 2019 setzt Landeshauptmann Thomas Stelzer seinen „Chancen statt Schulden“- Kurs fort. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der sozialen Verantwortung: Mit mehr als 595,8 Mio. Euro hat Oberösterreich noch nie so viel in den Sozialbereich investiert wie 2019 – das Sozialbudget steigt 8-mal mehr als der gesamte Landeshaushalt.

 

Ein zentrales Ziel ist der Ausbau von Wohnplätzen für Menschen mit Beeinträchtigung. Bis 2021 entstehen, wie von LH Stelzer angekündigt, 403 neue Wohnplätze. Dafür sind 2019 rund 4,4 Mio. Euro vorgesehen. Kein anderes Bundesland investiert mehr in die Behindertenhilfe als Oberösterreich – sowohl in absoluten Zahlen als auch pro Kopf.