Mehr Sicherheit am Schulweg

Achtung Schulbeginn! Das Land Salzburg und das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) setzen gemeinsam mit der Polizei und der Bildungsdirektion ihre bewährte Sicherheitsaktion fort. 

Besonders Volksschulkinder erleben vor allem den Straßenverkehr aus einer vollkommen anderen Perspektive als Erwachsene. So können sie aufgrund ihrer geringeren Köpergröße nicht über Autodächer hinwegblicken und bemerken herankommende Fahrzeuge daher erst viel später. 

Umgekehrt kann ein Kind aber auch für Autofahrer „unsichtbar“ sein – beispielsweise, wenn es hinter einem Fahrzeug oder einer Hecke steht. 

Aus diesem Grund ist die diesjährige Plakataktion, Bestandteil der landesweiten Kampagne ‚RespekTier‘, die sich der Erhöhung von gegenseitigem Respekt und Achtsamkeit im Straßenverkehr verschrieben hat.

 

„Unsichtbarer Schutzweg“

 

„Für Kinder gilt daher der sogenannte unsichtbare Schutzweg: Sobald ein Lenker erkennt, dass Kinder die Fahrbahn überqueren oder überqueren wollen, muss er ihnen das unbehinderte und ungefährdete Überqueren ermöglichen und anhalten – selbst dann, wenn sie von Erwachsenen begleitet werden“, ergänzt Friedrich Schmidhuber von der Landespolizeidirektion Salzburg.


AUVA: Achtung beim Tragen einer Schultasche

Ab dieser Woche müssen viele Schülerinnen und Schüler

wieder die Schultasche in die Schule und nach Hause tragen.

Richtiges Tragen und Einstellen ist dabei für den Rücken sehr wichtig.

 

Falsch eingestellte, falsch getragene und zu schwere Schultaschen können Haltungsschäden auslösen und führen darüber hinaus oft zu Rücken-schmerzen bei Kindern, da die kindliche Wirbelsäule noch mitten in der Entwicklung ist. 

Grundsätzlich gilt beim Befüllen einer Schultasche: Weniger ist mehr. Eine Schultasche sollte leer nicht mehr als 1,2 Kilogramm wiegen. Bei einer gefüllten Schultasche gilt eine Obergrenze von 12 Prozent des Körpergewichtes des Kindes, das entspricht beispielsweise 3,6 kg bei

30 kg Körpergewicht. 

Schultasche richtig einstellen

Neben dem Gewicht, spielt der Sitz der Schultasche eine zentrale Rolle. Die Modelle bieten verschiedene Einstellmöglichkeiten, so dass die Schultasche ideal an den Körper des Kindes angepasst werden kann. Mag. Brigitte-Cornelia Eder, Präventionsexpertin der AUVA für den Bereich Ergonomie in Schulen, sieht die Verantwortung primär bei den Eltern und Lehrkräften, aber auch bei Schülerinnen und Schülern: „Die richtige Einstellung der Schultasche auf die Körpergröße

des Kindes ist für mich einer der wichtigsten Aspekte, um Haltungsschäden zu vermeiden. Auch beim Tragen der Schultasche muss – etwa durch das Hoch- bzw. Straffziehen der Schulterriemen – auf die richtige, körpernahe Einstellung (Oberkante der Schultasche auf Schulterhöhe) geachtet werden.“

Wohin mit schweren Sachen? 

Wichtig zur Prävention von Haltungsschäden ist auch das richtige Einpacken: Entsprechende Innenfächer und eine gut durchdachte Packordnung (Schwereres nach unten bzw. rückennah) stellen sicher, dass sich das Gewicht gleichmäßig auf dem Rücken verteilt. 

Dadurch befindet sich der Schwerpunkt dicht am Körper und die Schultasche zieht nicht nach hinten.