Ex-Triathlet Franz Höfer errichtet eigene Bio-Landwirtschaft in St. Georgen bei Salzburg

Der Schmetterlingshof – ein Bio-Seminarbauernhof in St. Georgen bei Salzburg –

hat sich voll und ganz den Themen Artenvielfalt, Nachhaltigkeit und Achtsamkeit verschrieben. Die Inhaber Familie Höfer, rund um den früheren Triathlon Profi Franz Höfer, stellen dabei die Beziehung zwischen Mensch, Tier und Natur in den Vordergrund.

Modern, aber gemütlich mit viel Lärchenholz und Glas: Franz Höfer bietet auf seinem Schmetterlingshof in ungestörter Ruhe mitten in der Natur  Seminare und Coaching. Einblick in nachhaltige Landwirtschaft gibt es bei selbstangebautem Dinkelreis und den seltenen Brillenschafen.     Fotos: Windhager

 Franz Höfer kam 1996, motiviert durch zwei Freunde, mit dem Triathlon in Berührung. Das war zeitgleich auch der Startschuss für eine beispiellose Wettkampfkarriere.

Damals hat er einerseits gesehen, dass hartes Training auch Spaß machen kann und andererseits gelernt, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen.

In den letzten Jahren hat Höfer beschlossen, in Sachen Sport etwas kürzer zu treten. Nutzen kann er die Erfahrungen aus seiner langjährigen Laufbahn nun für sein neuestes

Projekt – den Schmetterlinghof, der etwas abgelegen vom Trubel in der Salzburger Gemeinde St. Georgen bei Salzburg liegt, wo er sich idyllisch in die Natur integriert.

Während sich das Wohnhaus auf der linken Seite befindet, ist auf der rechten Seite der neue Schmetterlingshof untergebracht.

Der Baugrund weist eine leichte Hanglage auf. Das Wirtschaftsgebäude beherbergt unten Stallungen für Schafe mit einem Zugang ins Freie. Im Erdgeschoss finden sich Seminarräume und Sanitäranlagen. Geplant wurde das einzigartige Projekt von der Bezirksbauernkammer

nach der Idee von Franz Höfer. Auf dem Schmetterlingshof züchtet er Kärntner Brillenschafe, eine gefährdete Nutztierrasse, deren charakteristische schwarze Flecken an Brillen erinnern.

„Der Verzehr von Lammfleisch ist aufgrund der wertvollen Substanzen wie der Orotsäure, gesundheitsfördernd,“ weiß der Sportler zu berichten, „weswegen biologisch denkende Ärzte den Genuss von Lammfleisch und Schafmilchprodukten empfehlen.“

„Bald sollen außerdem Bio-Freilandhühner und Gänse in den Schmetterlingshof ziehen,“ ergänzt Höfer. Neben der Tierhaltung hat sich Höfer auf den Anbau von Dinkel spezialisiert, aus dem er in Eigenproduktion Dinkelreis fertigt. Mit letzterem konnte er zusammen

mit einem Wirt aus der Region gar einen Wettbewerb für sich entscheiden. Ein weiterer Fokus soll zudem künftig auf Wildkräutern und deren Verwendung liegen.

 

Im Einklang mit der Natur

Das Ziel sei es laut Franz Höfer nicht nur möglichst naturschonend zu wirtschaften, sondern darüber hinaus auch eine ökologische  Landwirtschaft „zum Angreifen“ aufzubauen. Höfer bietet zu diesem Zweck Seminare an, bei denen er Interessierten zeigen möchte, woher

unser Essen kommt und wie es entsteht.

So können Teilnehmer seiner mentalen Trainings beispielsweise bei der Ernte dabei sein und die Früchte dieser Arbeit anschließend in der Pause verzehren. Der ehemalige

Triathlet hat mit dem Schmettleringshof einen Kommunikationsraum in der Region geschaffen, der bei Bedarf auch für Anlässe aller Art – wie beispielsweise Yogakurse – angemietet werden kann.

Für St. Georgen bei Salzburg und der schönen Umgebung bedeutet dies einen deutlichen Zugewinn, der sich wunderbar in die Landschaft einfügt.

Erreicht wird dies vor allem durch eine harmonische Bauweise, die von Lärchenholz und der großzügigen Verwendung von verglasten Elementen geprägt ist. Lärchenholz gilt als

besonders robustes Holz, das durch seine helle Färbung jedem Gebäude etwas Harmonisches und Freundliches verleiht.

Das Lärchenholz stellt sozusagen die Muskulatur des Bauernhofs dar, während die großen Fensterfronten die harte Schale gekonnt aufbrechen. Die Transparenz, welche durch

die Verglasungen geschaffen wird, symbolisiert dabei die Offenheit gegenüber der Natur. Beim Blick aus dem Fenster stechen einem gleich die Schafherde sowie die Moosach

ins Auge.

Der Schmetterlingshof bietet mit Koch und Wildkräuterkursen ein nachhaltiges Kontrastprogramm für Jung und Alt an. Die Demut gegenüber der Natur soll mit dem Bau zum Ausdruck gebracht werden. Eine weitere Besonderheit ist, dass es sich bei dem

verwendeten Holz um welches aus dem Gebirge handelt, das von Franz Höfer höchstpersönlich sorgfältig ausgewählt wurde. Denn Qualität ist für Inhaber Höfer die allerhöchste Maxime.

Das wird auch deutlich, wenn man die Einrichtung seines Hauses betrachtet, die aus älteren  aber gut erhaltenen Möbeln besteht. Dadurch werden der Nachhaltigkeit Rechnung getragen und die Qualität wertgeschätzt.

 

Franz Höfer: ein wahrer Tausendsassa

Begonnen hat Höfer mit dem Projekt 2017. Obwohl noch nicht alles unter Dach und Fach ist, ist Höfer sehr stolz auf seinen bisherigen Erfolg – und das völlig zu Recht. Er kann in St. Georgen bei Salzburg 11 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche als sein Eigentum bezeichnen.

 

Franz Höfer strebt danach, Neues zu lernen und sich immer weiter zu verbessern. Zwar sind die Landwirtschaft und das Coaching sein Steckenpferd, trotzdem hat er noch viele

weitere Asse im Ärmel. So verfügt er auch über eine Ausbildung, zum Tuina-Masseur und darf sich zudem als Lebens- und Sozialberater bezeichnen.

Momentan macht er seinen Abschluss als MBA in General Management. In der Vergangenheit

ist er Kooperationen mit verschiedenen Firmen wie Hofer eingegangen.

Für den Discounter hat er beispielsweise eine Laufschuhkollektion entwickelt. Zudem sorgt Franz Höfer als Gesundheitscoach für die Fitness der Suzuki Austria MitarbeiterInnen

auf Laufevents. Der Dinkelreis aus eigenem Anbau wird direkt vom Schmetterlingshof vermarktet.

 

 

Schmetterlingshof

Seminare, Coaching & Nachhaltigkeit

Franz Höfer

Helmbergerstraße 13

5113 St. Georgen bei Salzburg

Telefon: +43 664 85 45 965

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www.schmetterlingshof.at