Autotest: SUZUKI Ignis Kleines Auto mit geschmackvollem Design

Der Ignis ist ein originelles Auto mit sympathischem Konzept. Erhältlich ist der Micro SUV entweder mit Front- oder Allradantrieb und stets mit einem 1,2 l Ottomotor. Der Japaner punktet mit seinen kompakten Maßen, bei dem selbst der Preis mit Allrad und anderen Zutaten mundet.  

Bericht: Stabauer / Foto: Suzuki Austria

Design

Zum Auftakt der Vienna Autoshow 2017 kam der SUZUKI Ignis in Österreich auf den Markt. Wirft man einen Blick auf das Heck, erkennt man sofort das für Suzuki typische Design. Als sicherer Wegbegleiter ist der Mini-SUV auch mit Allrad zu haben, deshalb wurde die Bodenfreiheit erhöht, um Abstecher ins Grüne zu erlauben. Mit einer Länge von nur 3,70 Metern und einer Breite von knapp 1,70 Metern ist der Ignis allerdings ein Winzling und perfekt für die Stadt geeignet. Trotzdem verfügt der Wagen über 2,43 Meter Radstand, was zum einen der Innenraumgestaltung dienlich ist, zum anderen das Handling bei hohen Geschwindigkeiten und die Stabilität verbessert. 

 

Außerdem wiegt der Ignis keine 900 Kilo, was ebenfalls das Handling und die Effizienz verbessert. Im modernen Innenraum regieren moderne Instrumente und Geradlinigkeit. Die Rückbank ist geteilt verschieb- und klappbar, und die Lehnen lassen sich in der Neigung justieren. Der Kofferraum ist also ruck-zuck und ohne großen Kraftaufwand erweitert. Das Kofferraumvolumen beträgt 267 Liter bzw. 127 Liter beim Allrad-Modell und kann, dank der flexiblen Rückbank, auf max. 1086 l erhöht werden.

 

Die Gestalt eines echten SUVs macht also Appetit auf mehr Straßenvergnügen: hohe Blechflanken, steile Nase, robuster Stoßschutz an Schwellern und ausgestellten Radläufen, dazu die prallen Proportionen eines kernigen Geländewagens. Zudem stehen insgesamt 14 Außenfarben zur Auswahl, darunter drei neue, knallige Lackfarben und fünf Zwei-Ton-Kombinationen. So kann jeder seinem Ignis einen persönlichen Touch verpassen.

 

Technik

Der 1,2-Liter-Dualjet-Motor von SUZUKI liefert 90 PS und 120 NM Drehmoment. Optional verfügt der Motor zudem über ein SHVS-System (Smart Hybrid Vehicle by Suzuki), welches über einen Startgenerator mit Elektromotor und einen Lithium-Ionen-Akku verfügt. Dies soll für hohe Effizienz sorgen. Ein weiteres Feature des Ignis ist sein optionaler Allradantrieb mit Visco-Kupplung. Letztere verteilt das Antriebsmoment auf Vorder- und Hinterräder, sollten die Vorderräder an Grip verlieren. So gesehen fährt man im Stadtverkehr quasi mit Frontantrieb. Der Normverbrauch des SUZUKI Ignis liegt, abhängig vom Modell, bei 4,3 bis 5 Litern auf 100 Kilometer und die Spitzengeschwindigkeit liegt bei 165 bis 170 km/h. 

 

Handling

Wie es für SUVs üblich ist, ist auch der SUZUKI Ignis komfortabel abgestimmt und verfügt über eine erhöhte Sitzposition. Der eher große Radstand (hinsichtlich der Gesamtlänge) dient dem Handling bei hohen Geschwindigkeiten. 

 

Ausstattung

Der SUZUKI Ignis wird in vier Ausstattungsvarianten angeboten: „Pure“, „Clear“, „Shine“ und „Flash“. Diese bieten so ziemlich alles, was die Konzern-Palette hergibt. Kleiner Wehrmutstropfen: Der Geschwindigkeitsassistent ist erst ab der „Flash“-Variante an Bord. Serienmäßig verfügt der IGNIS über weitere Sicherheitssysteme wie * ESP® , Reifendruckkontrollsystem TPMS, acht Airbags oder ein Warnsystem für nicht angelegte Sicherheitsgurte. Absolut neu und innovativ ist das vor allem in der Stadt hilfreiche  DCBS-System, das Personen und andere Hindernisse auf der Fahrbahn sofort erkennt und Sie in vier Stufen vor einem möglichen Aufprall schützt. Je nach Abstand warnt es den Fahrer zuerst durch einen Warnton, dann durch leichtes Bremsen und kurze Zeit später mit verstärktem Bremsen. Eine Sekunde vor einer möglichen Kollision leitet das DCBS automatisch die Notbremsung für Sie ein. 

 

Preis und Kosten

Zu einem Basispreis von 11.990 Euro ist der Ignis zu haben, das Ende der Fahnenstange bilden satte 18.490 Euro. 

 

Gesamtfazit

Der SUZUKI Ignis macht seinen Mitstreitern, dem Fiat Panda 4x4 bzw. Fiat Panda Cross, ordentlich Konkurrenz. Zudem zum Basispreis ein Schnäppchen. Für kleine Strecken auch außerhalb der Stadt eine Überlegung wert. Anschaffungs- und Erhaltungskosten sind erfreulicherweise günstig!   Bericht: Stabauer / Foto: Suzuki Austria