Gemeinde Weng i. Innkreis: Ein bunter Mix aus Innovationsgeist und Traditionspflege

Viele, viele Arbeitsstunden haben die Wenger MusikerInnen und SportlerInnen in ihr neues Clubgebäude hineingesteckt. Am16. September wird mit großem Stolz  ab 10 Uhr die offizielle Eröffnung mit einem Festgottesdienst, Einweihung und Besichtigung gefeiert.  Erwartet werden Ehrengäste vom Land Oberösterreich, Sportverband und Blasmusikverband. Fotos: BZ/Th. Stabauer

 

Die oberösterreichische Gemeinde Weng im Innkreis hat alles, was das Leben lebenswert macht: Erfolgreiche Betriebe, leistbares Wohnen und nun ein neues Clubhaus. Der 1400-Seelen-Ort liegt im Norden des Bezirks Braunau, unweit der bayerischen Grenze. Bürgermeister Josef Moser (ÖVP) kann sowohl mit ruhigen Wohngegenden, als auch mit sehr guten Verkehrsanbindungen und international bekannten Wirtschaftsbetrieben aufwarten. Etwa 750 Arbeitsplätze gibt es in Weng. Die größten Firmen sind im Betriebsbaugebiet Pirath, nahe der Gemeindegrenze zur Stadt Altheim, angesiedelt. 

 

Nur noch eine Bauparzelle frei!

Um für Jungfamilien Platz zu schaffen, hat man 2016 an der Daxecker- und Finstererstraße 27 Bauparzellen gewidmet. Bis auf eine Parzelle sind bereits alle verkauft. Diese kostet Eur 34,00 pro m2 und weist eine Gesamtfläche von 911 m2 aus.  Interessenten wenden sich bitte an die Gemeinde Weng im Innkreis, Herrn Josef Eslbauer, Tel: 07723 5055-12. Unter anderem plant die ISG Ried, dort 14 moderne Eigentumswohnungen zu errichten. 

 

Um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf  zu gewährleisten, können Eltern von Kindergarten- und Volksschulkindern die flexible Nachmittagsbetreuung von 11.45 bis 17 Uhr nutzen. 

 

SV WENG und TMK WENG: Neues Clubgebäude

Einen großer Grund zur Freude bietet die offizielle Eröffnungsfeier des Clubgebäudes des Sportvereines und der Trachtenmusikkapelle, die am 16. September ab 10 Uhr, im Beisein von BR Ferdinand Tiefnig und LA Alfred Frauscher, stattfindet. Bei Schönwetter findet der Festgottesdienst auf dem Sportplatz statt. Um ca. 10.45 Uhr begrüßt Bürgermeister Josef Moser die Ehren- und Festgäste. Die TMK Weng sorgt für das musikalische Rahmenprogramm während der Segnung und anschließender Besichtigung der neuen Räumlichkeiten. 

 

Insgesamt rund 1,3 Mio. Euro plus 155.000 Euro Eigenleistungen der beiden Vereine wurden in das nagelneue Clubgebäude des SV Weng und der TMK Weng investiert. Der Betrag setzt sich aus Eigenmittel der Gemeinde von etwa 622.000 Euro und Bedarfszuweisungsmittel sowie Fördergeldern der Landessportdirektion und des Landes Oberösterreich für Kultur zusammen. Das Architekturbüro Bauböck aus Ried im Innkreis bekam mit einer Ausschreibung den Auftrag, sämtliche Gewerke zu organisieren. Bei der Gemeinderatssitzung im Juni 2016 erfolgte außerdem die Vergabe der Arbeiten durch den Gemeinderat der Gemeinde Weng an die Bestbieterfirmen. Daneben war aber auch die regionale und örtliche Wirtschaft ein entscheidendes Kriterium. 

 

Noch im Herbst des selben Jahres konnten alle geplanten Baumaßnahmen, wie Baumeister,- Dachdecker- und Spenglerarbeiten sowie die Pfosten-Riegel-Fassade und die Fenster-Portale abgeschlossen werden. Anschließend erfolgte in den Winter- und Frühjahrsmonaten der Innenausbau, welcher gänzlich mithilfe von Eigenleistungen der beiden Vereine realisiert wurde. 

 

Neues Clubhaus stärkt den Zusammenhalt im Ort

Grund für den Neubau war die Generalsanierung der Volksschule wie auch der Platzmangel im Mehrzweckgebäude. Dort wurde der Musikraum zu klein, weshalb man einen kompletten Neubau zusammen mit dem Sportverein andachte. Zudem wollte die Gemeindeführung den Anforderungen eines wachsenden Musikvereins sowie der zeitgemäßen Jugendausbildung gerecht werden. Nur so kann auch für nachfolgende Generationen eine geeignete Basis und Grundlage sichergestellt werden. Notwendig war der Neubau außerdem, um den derzeitigen und kommenden Anforderungen einer modernen und zeitgleich auf ihre Traditionen Rücksicht nehmende Trachtenmusikkapelle Weng gerecht zu werden. 

 

Ein Verein stellt einen generationsübergreifenden, sozialen, gesellschaftlichen und kulturellen Mehrwert in der Gemeinde dar, der Sozialkapital beinhaltet, und darüber hinaus den Zusammenhalt in der Bevölkerung stärkt. Dem wird nun mit dem Neubau eine entsprechende Infrastruktur gegeben.

 

Der Neubau im Detail

Bis dato gab es noch  kein Sportheim im Ort. Nun können die Sportler großzügige 220 m2 für Umkleide, Gemeinschaftsraum mit Blick auf den Sportplatz inklusive Schankanlage, Lagerfläche und eine Garage für die Platzgeräte nutzen. 6 Nachwuchsmannschaften (U7 bis U11, U14 und U16) insgesamt 80 Kinder und Jugendliche sowie 16 Trainer-Betreuer, Reserve- und Kampfmannschaft: 42 Spieler und 4 Trainer sowie die 12 Vorstandsmitglieder trainieren dort. Ebenfalls neu ist die topmoderne Tribüne, von der aus die Zuseher die SportlerInnen bei den Mannschaftsspielen anfeuern können. Die 60 MusikerInnen sowie zwei Marketenderinnen nutzen eine Gesamtfläche von 323 m2, wobei der Proberaum mit 147 m2 Größe für rund 70 Personen ausgerichtet ist und mit modernster Akustik und Technik ausgestattet wurde. Der Bereich für die TMK Weng verfügt weiters über ein Archiv, einem Raum für den Musikunterricht sowie Lagerräume und ein Büro für den Kapellmeister.

 

Die MusikerInnen und die SportlerInnen haben sowohl getrennte Sanitärbereiche als auch Zugänge, um die unterschiedlichen Ansprüche beider Vereine optimal zu bedienen. Beide Clubs teilen sich jedoch den Technikraum. Das gesamte Gebäude ist an die örtliche Biomasse-Anlage angeschlossen, wobei sich ein Heizcontainer der Firma Hargassner in unmittelbarer Nähe befindet. 

 

Weitere Gemeindeprojekte

Zurzeit arbeitet man noch an der Fertigstellung der Volksschulsanierung. Die Maßnahmen befinden sich bereits im dritten Bauabschnitt. Die Wassermulde hinter dem neuen Sport- und Musikheim soll im Zuge eines Hochwasserschutz-Projektes verbaut werden. Die Gemeinde Weng will dadurch einer weiteren Hochwasserkatastrophe, wie im Juni 2016 geschehen, vorbeugen. Die Planungen hierfür werden in der nächsten Zeit fertiggestellt werden, sodass nach Genehmigung der zuständigen Behörden des Landes Oberösterreich sowie des Bundes mit dem Bauen begonnen werden kann.  Nebenbei soll ein „Weg der Gemeinsamkeiten“ entstehen.