Bauen & Wohnen

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Heizung: Steigen Sie jetzt um und sichern Sie sich hohe Förderungen

 

Auch heuer wird die Umstellung auf erneuerbare Energieträger vom Bund gefördert. Interessierte können Anträge grundsätzlich so lange stellen, wie Budgetmittel vorhanden sind, längstens jedoch bis Ende des Jahres. Bei einem Kesseltausch ohne thermische Sanierung können dabei beispielsweise Förderungen bis 10.520 Euro – finanziert aus Mitteln des Land Salzburg, dem Raus aus Öl-Bonus und weiteren Gemeindeförderungen – für die umweltbewussten Konsumenten herausspringen. 

Voraussetzung dafür ist, dass die Heizungen überwiegend privat genutzt werden. Des Weiteren können nur Privatpersonen um finanzielle Zuwendungen ansuchen.

 

Warum wird gefördert?

 

Klimawandel und die damit einhergehenden negativen Auswirkungen sind nicht erst seit gestern in aller Munde. Daher sind klimaschonende und umweltfreundliche Heizungslösungen ein wichtiger und unumgänglicher Schritt in Richtung Zukunft. Ein Umstieg auf Holzheizungen ist demnach attraktiv wie lange nicht.

 

 

Klima- und Energiefonds 2019

 

Das Land fördert neu installierte Pellets- und Hackgutheizungen, die eine oder mehrere bestehende Holzheizungen ersetzen, die älter als 14 Jahre sind. Der Antragssteller erhält dafür 800 Euro Fördergelder. Wichtig ist, dass die Anlage mit einer automatischen Brennstoffzufuhr ausgestattet ist. 

Hat das Gerät eine händische Beschickung, können leider keine Zuwendungen gewährt werden. Außerdem müssen Kessel eine maximale Nennleistung von 50 kW aufweisen. 



Kurz Notiert

Der Verzicht auf den Keller macht Bauen ökonomisch und individueller

 

Günstiger bauen bedeutet manchmal einfach, den teuersten Teil eines Gebäudes – den Keller – wegzulassen. Nebengebäude aus Holz sind hier nämlich meist wesentlich wirtschaftlicher und entpuppen sich daher auch auf lange Sicht als die optimale Lösung. Die Größe des Nebengebäudes richtet sich nach individuellen wie örtlichen Anforderungen. Diese Bedürfnisse ebenso wie eine Vielzahl anderer Dinge sollten - wie bei der Planung eines Wohnhauses – gut bedacht werden, um eine wirtschaftlich optimierte Lösung zu schaffen. 

 

Was muss ein Nebengebäude leisten?

Oberste Priorität hat die Überlegung, was so ein Nebengebäude dann auch wirklich können muss. Es sollte ja auf keinen Fall ein zweites „Wohnhaus“ werden. Dafür ist es notwendig zu wissen, was man alles aus dem Wohngebäude auslagern will und was man dafür benötigt. Fürs Auto sollte Platz sein. Da genügt meist ein offener Abstellplatz, ein Carport. Unter dem gleichen Dach sollten dann auch die Räume folgen, die keine Wärmedämmung brauchen und wo man sich selbst nur selten aufhält. Sprich, die Räume, wo Gartengeräte und Maschinen, Räder, Winterreifen, Sportgeräte und dergleichen abgestellt werden. Lagerräume für Obst und Gemüse sollten hingegen schon ein wenig wärmegedämmt sein, zumal es dort nicht frieren darf. Besonders Passivhäuser und Niedrigenergiebauten benötigen eine spezielle „technische Ausstattung“ mit Wärmepumpe, Komfortlüfter, Elektroschaltschrank usw. - und damit auch reichlich Platz für die Technik. Als Ökonom empfiehlt es sich, diese in einem Nebengebäude anstatt einem Keller unterzubringen.

 

Wo liegt nun die Wirtschaftlichkeit?

Die intelligente Aneinanderreihung der Raumzellen mit unterschiedlicher Anforderung an die Gebäudehülle und die Kompaktheit des Baukörpers bieten die größten Einsparungspotenziale. Eine unvorteilhafte Anordnung hingegen kann die Kosten ansteigen lassen. Ein Beispiel zeigt dies sehr deutlich: 

Eine Raumzelle mit 10 Quadratmetern Fläche könnte theoretisch auch ein Ausmaß von 10m x 1m = 10 Quadratmeter aufweisen. Dabei wären dann 22 Laufmeter Wandfläche nötig. Bei einem gleich großen Raum mit 3,16m x 3,16m hat man hingegen nur 12,64 Laufmeter Wand herzustellen. Wenn man dann den Preis für 1 Quadratmeter Wandfläche berücksichtigt, geht die Schere bezüglich der Kosten noch viel weiter auf. 

Mehr Informationen finden Sie auf www.holzbaumeister-salzburg.at





Tipps für die Rasenpflege: Unkraut vergeht doch!

Wenn der Rasen von Moos und Unkräutern durchsetzt ist, schlecht wächst und seine Gräser mehr gelb als grün aussehen, muss etwas passieren. Die gutgemeinte Behandlung mit dem Vertikutierer bringt oft Erschreckendes zum Vorschein. Überall, wo sich Moos breit gemacht hat, ist jetzt kahle Erde zu sehen. Eine Nachsaat mit einer hochwertigen Rasensamenmischung, die speziell für die Auffrischung und Reparatur des Grüns zusammengestellt ist, kann jetzt helfen. Am besten gelingt dies mit speziellen Reparatursets für den Rasen. Es sind schnellkeimende Mischungen, die bereits einen mit organischen und bodenbelebenden Mikroorganismen und Mykorrhiza angereicherten Dünger  beinhalten.

 

Von der Holperwiese zum sattgrünen Rasen

Einen dichten, grünen und kräftigen Rasen wünschen sich die meisten Gartenbesitzer. Doch die Fläche ist einigen Strapazen ausgesetzt. Wühlmäuse, Maulwürfe und spielende Kinder nehmen keine Rücksicht auf das schöne Grün. Außerdem verdichtet sich der Boden allmählich und es bilden sich Platten. Die beste Rasenmischung hilft nur wenig, wenn der Boden zu hart ist. Jetzt braucht das Grün frische Nährstoffe, am besten in organischer Form, weil das die Widerstandskraft der Grashalme steigert. Empfehlenswert ist beispielsweise der RasenDünger Spezial 5plus1 von Neudorff. Er kombiniert die Sofortwirkung mit durchdachter Langzeitverfügbarkeit der Nährstoffe. Mit seiner Eisenverbindung und einer Extra-Portion Kalium sorgt er für kräftige und gesunde Gräser. Doch ohne Bodenverbesserer oder -aktivator nützt die beste Düngung nichts. Bodenverbesserer sind die Bonbons für den Boden und sorgen dafür, dass der Dünger die Wurzeln erreicht.  Mit Inhaltsstoffen zur Vitalisierung ausgelaugter Böden ist Neudorffs Terra Preta BodenAktivator bestehend aus Pflanzenkohle, organischem Material und Mikroorganismen eine Verjüngungskur für Ihren Rasen. Eine Anwendung jährlich – wahlweise im Frühling oder Herbst – reicht völlig aus.


Das Hochbeet  schneckensicher  anlegen

Ob Fertigsatz oder individuell geplante Hochbeete - neben erntefrischem Gemüse ist das Arbeiten mit Erde ein entspannender Ausgleich zum Arbeitsalltag sowie eine naturnahe Erziehung der eigenen Kinder. 

Damit die Sonne optimal genutzt wird, ist ein Standort in Nord-Süd-Richtung auf gut drainiertem Grund ideal. Unerwünschte Besucher wie Wühlmäuse und andere Nager hält man sich durch ein engmaschiges Drahtgitter am Boden fern.

Weitere Vorteile des Hochbeetes liegen klar auf der Hand: Das Hochbeet ist ideal für ältere Menschen und alle, die unter Rückenproblemen leiden, weil sie sich nicht bücken müssen. Und: Das darin angebaute Gemüse wächst besser, weil sich die Erde schneller erwärmt und sich gut vor Schneckenfraß schützen lässt.

Denn diese können Gartenbesitzer in den Wahnsinn treiben: Kaum zeigen sich die ersten zarten Knospen, kommen Schnecken und fressen sich daran satt. Es gibt fast so viele Geheimtipps gegen die Plage wie Schneckenarten, aber richtig wirksam sind leider die Wenigsten. 

Auch hier sind Besitzer von Hochbeeten klar im Vorteil. Dennoch bietet ein Hochbeet keinen 100-prozentigen Schutz. Eine Barriere aus Kupferband ist eine gute Alternative, diesen schleimigen Tieren den Weg nach oben zu erschweren. Denn für die Schnecken ist es unangenehm, über das Kupfer zu kriechen – sie machen einfach kehrt. Noch bevor die ersten Schnecken auftauchen organisiert man sich ein selbstklebendes sehr dünnes Kupferband und bringt es im mittleren Bereich des Hochbeets an. Dafür den Umfang ausmessen, das Kupferband in gewünschter Länge zuschneiden und ringsum so aufkleben, dass keine Lücken entstehen.  


Obstbaumschnitt: Frühjahrspflege für den Obstbaum

Der richtige Schnitt wirkt für Obstbäume wie eine Verjüngungskur: Er formt das Astwerk, lenkt die Saftströme und fördert Blütenreichtum sowie den Ernteertrag. Das Frühjahr ist die richtige Zeit für den Obstbaumschnitt. War der Winter warm, treiben die Bäume schon früher aus als üblich. Gerade dann sollten Hobbygärtner mit dem Obstbaumschnitt nicht zu spät beginnen. Regelmäßig gestutzte Gehölze blühen reicher und tragen mehr Früchte. Je nach Bestand macht der Schnitt den umfangreichsten Teil der Frühjahrspflege aus.

Obstbäume und Beerensträucher sollten in der Zeit zwischen November und April geschnitten werden. Wer zu spät schneidet, riskiert, dass der Baum nicht richtig austreibt und später nur wenige Früchte trägt. 

Auf jeden Fall sollte man auch darauf achten, den Obstbaumschnitt nicht bei frostigen Temperaturen durchzuführen. Denn die offenen Wunden können sich bei starken Frösten verschlimmern und Schäden am Holz verursachen. 

Die wichtigsten Hilfsmittel für den Obstbaumschnitt sind eine kleine und eine große Astschere sowie eine Handbaumsäge. Dank Teleskopverlängerungen sind Leitern häufig verzichtbar und der Schnitt dadurch deutlich sicherer. Beim Schneiden kann man viele Fehler machen. So würden häufig die Seitenverzweigungen des Baumes gekappt mit dem Ziel, den Wuchs im Rahmen zu halten. Das ist ein fataler Fehler denn an diesen Trieben bilden sich die Blüten.

Auch einige Pflanzenschutzmaßnahmen sollten bereits im zeitigen Frühjahr in Angriff genommen werden. Waren Gehölze im Vorjahr von Pilzinfektionen wie Schorf oder Rost befallen und wurde ihr Laub noch nicht im Herbst beseitigt, dann wird es jetzt höchste Zeit dafür. Außerdem sollten die Leimringe an den Stämmen erneuert werden. War ein Baum im Vorjahr befallen, kann man ihn vorbeugend behandeln - ein bienenfreundliches Präparat wird in die offene Blüte gespritzt.  Ergänzend oder alternativ können Pflanzenstärkungsmittel den Befall reduzieren.


Kurz notiert

 

Tipps, wie Sie Ihre Fliesen am Besten und günstig reinigen

Es muss nicht immer teuer sein: So entfernen Sie Kalkflecken, Fettflecken, Zahnpastaspritzer!

Kalkflecken im Badezimmer, Fettflecken in der Küche und starke Verschmutzungen auf dem Boden sehen gerade auf hellen Fliesen furchtbar aus. Hier stechen diese Verschmutzungen geradezu ins Auge. Besonders die Fliesen im Bad werden dabei ganz speziell in Mitleidenschaft gezogen. Auch sie verstauben und verkalken mit der Zeit und brauchen eine entsprechende Reinigung. Neben Kalkflecken findet man insbesondere Seifenreste und Zahnpastaflecken.

Auch wenn Fliesen als sehr pflegeleicht gelten, stellen viele Flecken trotzdem eine große Herausforderung für Reinigungsmittel dar. Viele Putzmittel sind meist auch viel zu aggressiv, sodass die Fliesen mitunter auf längere Sicht sogar einen Schaden durch diese Mittel nehmen können. In den allermeisten Fällen braucht man auch überhaupt keine teuren Mittel aus dem Supermarkt. Stattdessen eignen sich „alte“ Hausmittel viel besser zum Fliesenreinigen.

Mit einigen Kniffs werden die Fliesen wieder blitzblank und sogar noch gepflegt, wie beispielsweise mit Haarshampoo oder Klarspüler für die Spülmaschine.

Unschöne Kalkflecken lassen sich ausgezeichnet durch das Einreiben mit einer Orangen- oder Zitronenschale beseitigen. Lassen Sie das Ganze anschließend eine halbe Stunde einwirken und wischen Sie die Fliesen dann mit einem feuchten Lappen wieder ab. Solange die Fliesen glänzen, ist das besonders schön. Doch im Laufe der Zeit werden sie stumpf. Was dann hilft, ist das Einreiben der Fliesen mit Salmiakgeist. Danach glänzen die Fliesen wieder um die Wette.

Damit sich Schmutz leichter löst und leichter putzen lässt, sollten Sie Wasserdampf nutzen. Statt dem Einsatz eines teuren Dampfstrahlers, gönnen Sie sich lieber ein wohltuendes Dampfbad und schrubben anschließend die Fliesen trocken. Nachhaltigen Glanz und Pflege erreichen Sie auch mit dem Einreiben von Leinöl. Danach sieht ihr Bad wieder wie neu aus. Gut bewährt hat sich normaler Tafel- oder Apfelessig. Er eignet sich gut, um die Fliesen wieder blitzblank zu bekommen. Geben Sie einfach einen Schuss davon in einen Eimer mit lauwarmem Wasser. Anschließend einfach die Fliesen und die Armaturen damit abwischen.

Vergilbte Fliesen müssen nicht ausgetauscht werden. Hier helfen etwas Salz und Terpentin. Mit dieser Mixtur reiben Sie unter sanftem Druck die Fliesen ab. Dunkle Fugen werden mit Backpulver wieder weiß. Dazu mischen Sie einfach ein Päckchen Backpulver oder Backsoda mit etwas Wasser. Mit dem daraus entstandenen Brei und einer alten Zahnbürste werden dann die Fugen bearbeitet.

Denken Sie immer daran, um die die sensible Oberflächen der Fliesen nicht zu zerkratzen, sollten Sie keine scheuernden Mittel verwenden.