Bauen & Wohnen


Tipps für die Rasenpflege: Unkraut vergeht doch!

Wenn der Rasen von Moos und Unkräutern durchsetzt ist, schlecht wächst und seine Gräser mehr gelb als grün aussehen, muss etwas passieren. Die gutgemeinte Behandlung mit dem Vertikutierer bringt oft Erschreckendes zum Vorschein. Überall, wo sich Moos breit gemacht hat, ist jetzt kahle Erde zu sehen. Eine Nachsaat mit einer hochwertigen Rasensamenmischung, die speziell für die Auffrischung und Reparatur des Grüns zusammengestellt ist, kann jetzt helfen. Am besten gelingt dies mit speziellen Reparatursets für den Rasen. Es sind schnellkeimende Mischungen, die bereits einen mit organischen und bodenbelebenden Mikroorganismen und Mykorrhiza angereicherten Dünger  beinhalten.

 

Von der Holperwiese zum sattgrünen Rasen

Einen dichten, grünen und kräftigen Rasen wünschen sich die meisten Gartenbesitzer. Doch die Fläche ist einigen Strapazen ausgesetzt. Wühlmäuse, Maulwürfe und spielende Kinder nehmen keine Rücksicht auf das schöne Grün. Außerdem verdichtet sich der Boden allmählich und es bilden sich Platten. Die beste Rasenmischung hilft nur wenig, wenn der Boden zu hart ist. Jetzt braucht das Grün frische Nährstoffe, am besten in organischer Form, weil das die Widerstandskraft der Grashalme steigert. Empfehlenswert ist beispielsweise der RasenDünger Spezial 5plus1 von Neudorff. Er kombiniert die Sofortwirkung mit durchdachter Langzeitverfügbarkeit der Nährstoffe. Mit seiner Eisenverbindung und einer Extra-Portion Kalium sorgt er für kräftige und gesunde Gräser. Doch ohne Bodenverbesserer oder -aktivator nützt die beste Düngung nichts. Bodenverbesserer sind die Bonbons für den Boden und sorgen dafür, dass der Dünger die Wurzeln erreicht.  Mit Inhaltsstoffen zur Vitalisierung ausgelaugter Böden ist Neudorffs Terra Preta BodenAktivator bestehend aus Pflanzenkohle, organischem Material und Mikroorganismen eine Verjüngungskur für Ihren Rasen. Eine Anwendung jährlich – wahlweise im Frühling oder Herbst – reicht völlig aus.


Das Hochbeet  schneckensicher  anlegen

Ob Fertigsatz oder individuell geplante Hochbeete - neben erntefrischem Gemüse ist das Arbeiten mit Erde ein entspannender Ausgleich zum Arbeitsalltag sowie eine naturnahe Erziehung der eigenen Kinder. 

Damit die Sonne optimal genutzt wird, ist ein Standort in Nord-Süd-Richtung auf gut drainiertem Grund ideal. Unerwünschte Besucher wie Wühlmäuse und andere Nager hält man sich durch ein engmaschiges Drahtgitter am Boden fern.

Weitere Vorteile des Hochbeetes liegen klar auf der Hand: Das Hochbeet ist ideal für ältere Menschen und alle, die unter Rückenproblemen leiden, weil sie sich nicht bücken müssen. Und: Das darin angebaute Gemüse wächst besser, weil sich die Erde schneller erwärmt und sich gut vor Schneckenfraß schützen lässt.

Denn diese können Gartenbesitzer in den Wahnsinn treiben: Kaum zeigen sich die ersten zarten Knospen, kommen Schnecken und fressen sich daran satt. Es gibt fast so viele Geheimtipps gegen die Plage wie Schneckenarten, aber richtig wirksam sind leider die Wenigsten. 

Auch hier sind Besitzer von Hochbeeten klar im Vorteil. Dennoch bietet ein Hochbeet keinen 100-prozentigen Schutz. Eine Barriere aus Kupferband ist eine gute Alternative, diesen schleimigen Tieren den Weg nach oben zu erschweren. Denn für die Schnecken ist es unangenehm, über das Kupfer zu kriechen – sie machen einfach kehrt. Noch bevor die ersten Schnecken auftauchen organisiert man sich ein selbstklebendes sehr dünnes Kupferband und bringt es im mittleren Bereich des Hochbeets an. Dafür den Umfang ausmessen, das Kupferband in gewünschter Länge zuschneiden und ringsum so aufkleben, dass keine Lücken entstehen.  


Obstbaumschnitt: Frühjahrspflege für den Obstbaum

Der richtige Schnitt wirkt für Obstbäume wie eine Verjüngungskur: Er formt das Astwerk, lenkt die Saftströme und fördert Blütenreichtum sowie den Ernteertrag. Das Frühjahr ist die richtige Zeit für den Obstbaumschnitt. War der Winter warm, treiben die Bäume schon früher aus als üblich. Gerade dann sollten Hobbygärtner mit dem Obstbaumschnitt nicht zu spät beginnen. Regelmäßig gestutzte Gehölze blühen reicher und tragen mehr Früchte. Je nach Bestand macht der Schnitt den umfangreichsten Teil der Frühjahrspflege aus.

Obstbäume und Beerensträucher sollten in der Zeit zwischen November und April geschnitten werden. Wer zu spät schneidet, riskiert, dass der Baum nicht richtig austreibt und später nur wenige Früchte trägt. 

Auf jeden Fall sollte man auch darauf achten, den Obstbaumschnitt nicht bei frostigen Temperaturen durchzuführen. Denn die offenen Wunden können sich bei starken Frösten verschlimmern und Schäden am Holz verursachen. 

Die wichtigsten Hilfsmittel für den Obstbaumschnitt sind eine kleine und eine große Astschere sowie eine Handbaumsäge. Dank Teleskopverlängerungen sind Leitern häufig verzichtbar und der Schnitt dadurch deutlich sicherer. Beim Schneiden kann man viele Fehler machen. So würden häufig die Seitenverzweigungen des Baumes gekappt mit dem Ziel, den Wuchs im Rahmen zu halten. Das ist ein fataler Fehler denn an diesen Trieben bilden sich die Blüten.

Auch einige Pflanzenschutzmaßnahmen sollten bereits im zeitigen Frühjahr in Angriff genommen werden. Waren Gehölze im Vorjahr von Pilzinfektionen wie Schorf oder Rost befallen und wurde ihr Laub noch nicht im Herbst beseitigt, dann wird es jetzt höchste Zeit dafür. Außerdem sollten die Leimringe an den Stämmen erneuert werden. War ein Baum im Vorjahr befallen, kann man ihn vorbeugend behandeln - ein bienenfreundliches Präparat wird in die offene Blüte gespritzt.  Ergänzend oder alternativ können Pflanzenstärkungsmittel den Befall reduzieren.


Kurz notiert

 

Tipps, wie Sie Ihre Fliesen am Besten und günstig reinigen

Es muss nicht immer teuer sein: So entfernen Sie Kalkflecken, Fettflecken, Zahnpastaspritzer!

Kalkflecken im Badezimmer, Fettflecken in der Küche und starke Verschmutzungen auf dem Boden sehen gerade auf hellen Fliesen furchtbar aus. Hier stechen diese Verschmutzungen geradezu ins Auge. Besonders die Fliesen im Bad werden dabei ganz speziell in Mitleidenschaft gezogen. Auch sie verstauben und verkalken mit der Zeit und brauchen eine entsprechende Reinigung. Neben Kalkflecken findet man insbesondere Seifenreste und Zahnpastaflecken.

Auch wenn Fliesen als sehr pflegeleicht gelten, stellen viele Flecken trotzdem eine große Herausforderung für Reinigungsmittel dar. Viele Putzmittel sind meist auch viel zu aggressiv, sodass die Fliesen mitunter auf längere Sicht sogar einen Schaden durch diese Mittel nehmen können. In den allermeisten Fällen braucht man auch überhaupt keine teuren Mittel aus dem Supermarkt. Stattdessen eignen sich „alte“ Hausmittel viel besser zum Fliesenreinigen.

Mit einigen Kniffs werden die Fliesen wieder blitzblank und sogar noch gepflegt, wie beispielsweise mit Haarshampoo oder Klarspüler für die Spülmaschine.

Unschöne Kalkflecken lassen sich ausgezeichnet durch das Einreiben mit einer Orangen- oder Zitronenschale beseitigen. Lassen Sie das Ganze anschließend eine halbe Stunde einwirken und wischen Sie die Fliesen dann mit einem feuchten Lappen wieder ab. Solange die Fliesen glänzen, ist das besonders schön. Doch im Laufe der Zeit werden sie stumpf. Was dann hilft, ist das Einreiben der Fliesen mit Salmiakgeist. Danach glänzen die Fliesen wieder um die Wette.

Damit sich Schmutz leichter löst und leichter putzen lässt, sollten Sie Wasserdampf nutzen. Statt dem Einsatz eines teuren Dampfstrahlers, gönnen Sie sich lieber ein wohltuendes Dampfbad und schrubben anschließend die Fliesen trocken. Nachhaltigen Glanz und Pflege erreichen Sie auch mit dem Einreiben von Leinöl. Danach sieht ihr Bad wieder wie neu aus. Gut bewährt hat sich normaler Tafel- oder Apfelessig. Er eignet sich gut, um die Fliesen wieder blitzblank zu bekommen. Geben Sie einfach einen Schuss davon in einen Eimer mit lauwarmem Wasser. Anschließend einfach die Fliesen und die Armaturen damit abwischen.

Vergilbte Fliesen müssen nicht ausgetauscht werden. Hier helfen etwas Salz und Terpentin. Mit dieser Mixtur reiben Sie unter sanftem Druck die Fliesen ab. Dunkle Fugen werden mit Backpulver wieder weiß. Dazu mischen Sie einfach ein Päckchen Backpulver oder Backsoda mit etwas Wasser. Mit dem daraus entstandenen Brei und einer alten Zahnbürste werden dann die Fugen bearbeitet.

Denken Sie immer daran, um die die sensible Oberflächen der Fliesen nicht zu zerkratzen, sollten Sie keine scheuernden Mittel verwenden.

 

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Holz – einfach immer ein Dauerbrenner

Kaum ein Material ist so vielseitig verwendbar und dabei so ästhetisch und modern in seinem Design wie der Baustoff aus unseren Wäldern. Denn so wie die Bäume den Temperaturschwankungen und Widrigkeiten des Wetters trotzen, so kommt Holz auch in verarbeiteter Form mit diesen schwierigen Anforderungen zurecht. Holz überzeugt dabei auf ganzer Linie und wartet mit einer Reihe positiver Eigenschaften auf.

 

Wer ein Material sucht, das vielseitig und trotzdem individuell ist, ist mit Holz immer auf der sicheren Seite. Holz erfreut sich immer größerer Beliebtheit beim Bau von Boots- und Schwimmstegen, Liegeflächen zum Sonnen oder Einfassungen von Swimmingpools oder Schwimmteichen bzw. Lauben oder eine Pergola im Outdoor-Bereich.

 

Aber auch bestehende Bauten lassen sich nachträglich mit Holz aufwerten. Sei es in Form eines zusätzlichen Wintergartens, eines Carports oder einer Terrassenüberdachung. Sogar beim Bau von Brücken verzeichnet Holz einen regelrechten Aufschwung. Holz ist ebenso standfest wie Beton bzw. in Kombination damit und verfügt über zusätzliche Vorteile im Hinblick auf die Errichtungs- und Erhaltungskosten. Der nachwachsende Rohstoff ist darüber hinaus äußerst robust, was es zu einem verlässlichen und umweltfreundlichen Begleiter für viele Jahre macht.

 

Kühl im Sommer, eisfrei durch den Winter – Carports aus Holz. Egal ob Auto, Fahrrad oder Motorrad – sie verlangen einen entsprechenden Schutz im Sommer, wie im Winter. Ein Carport ist da genau das Richtige. Carports sind halboffene Garagenkonstruktionen aus Holz, die Ihre Fahrzeuge uvm. zuverlässig vor Regen, Wind und Hagel schützen. Während sie im Winter das lästige Eiskratzen überflüssig machen, bieten sie im Sommer ein kühles Plätzchen im Schatten.

 

Das Um und Auf ist in jedem Fall eine gute Planung. Die Holzbau-Meister wissen, welches Holz am besten geeignet ist und wie es richtig geschützt und gepflegt wird.