Bauen & Wohnen

Kur Notiert

Regelmäßige Wartung und zeitgerechtes Dämmen zahlen sich aus!

Auffällig farbliche Spuren oder Veränderungen in den Dachflächen weisen auf eventuelle bauphysikalische Schäden hin. Dasselbe gilt bei Wasserflecken im Bereich des Dachbodens oder Wasserspuren, die am Unterdach oder im Vordachbereich auftreten. 

Was die Hauseigentümer dabei oft unterschätzen, ist die Feuchtigkeit, die sich im Dachinneren sammelt. Das kann sowohl eindringendes Regenwasser, wie auch massive Kondensatbildung sein. Dies kann zu einer Schimmelbildung oder Schäden an der Kons-truktion führen. Kurzum, regelmäßige Wartung spart bares Geld! Genau wie zeitgemäßes Dämmen, was obendrein auch noch einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz darstellt. Wer ökologisch Dämmen will, liegt mit Dämmstoffen aus natürlichen Baustoffen wie Holzfaserplatten richtig. Die sind eine ökologische, dauerhafte und nachhaltig wärmedämmende Alternative zur Dämmung mit erdölbasierenden Schaumstoffen, bieten sehr guten Schutz gegen Kälte und minimieren damit die Heizkosten.  

Besonders drei große Vorteile sprechen für eine Dämmung mit Holz: Man kann so auch die sommerliche Hitze abhalten. Luftige Raumhöhen sind ohne heiztechnische Nachteile möglich. Holz ist ein atmungsaktiver Dämmstoff.

Die Holzbau-Meister sprechen  hier von diffusionsoffener Bauweise. Feuchtigkeit kann aus dem Gebäude entweichen oder wird, handelt es sich um eine Dämmung mit Holzfaserplatten, von dieser aufgenommen und bei Bedarf wieder abgegeben. Dadurch sorgt die Holzdämmung für ein ausgleichendes und angenehmes, gesundes Raumklima.

Wesentlich für den Bauerfolg ist immer eine bauphysikalisch korrekte Planung, sowie eine qualitätsvolle Ausführung. Die Holzbau-Meister helfen sowohl bei Planungsfragen, geben wertvolle Informationen rund um Wärmedämmung und erstellen den gesetzlich erforderlichen Energieausweis. 

Weiters geben sie Tipps zu Finanzierung und Förderung, denn die neue Wohnbauförderung der Landesregierung macht den Dachausbau noch attraktiver und rentabler.

Laut Innungsmeister Egger ist ein Projekt bereits förderwürdig, wenn zumindest zwei Teile der Gebäudehülle (Fenster, Dach oder oberste Geschossdecke, Außenwand) thermisch saniert werden. 

Fördergelder gebe es dabei aber nicht nur für Hauseigentümer, betont Egger: „Auch die nächste Generation, die sich etwa eine Wohnung im Dachgeschoß einrichten möchten, kann die Wohnbauförderung in Anspruch nehmen.“





Wenn die Bäume ihre Blätter verlieren...

... dann neigt sich das Gartenjahr dem Ende zu. Wer im nächsten Jahr wieder ein üppig-schönes Staudenbeet haben möchte, sollte die Gartengeräte noch nicht ins Winterlager verstauen.

Nachdem im Sommer Ihre Gartenpflanzen alles gegeben haben, ist der Herbst die Zeit, in der Sie sich um das Wohl Ihrer Pflanzen kümmern sollten. Außerdem eignen sich die schönen sowie feuchten Herbsttage besonders gut, eventuelle Lücken mit neuen Pflanzen zu ergänzen sowie Stauden und Gehölze zurückzuschneiden.

 

Rückschnitt von Stauden und Gehölzen

Gehen Sie zuerst daran, Ihre Stauden und Gehölze zu schneiden. Das schafft Platz und Sie können im Anschluss die gehäckselten Äste auch als Auflage für die Beete verwenden, um diese vor Frost und Erosion zu schützen.   Das dünne Reisig kann empfindlichen Pflanzen als Frostschutz dienen. Als Faustregel für den Rückschnitt gilt, alle Stauden, die zu welken beginnen oder brüchige, dürre und tote Äste, sind bereit, entfernt zu werden. Dieser Mast-Sommer bedeutete enormen Stress für viele Pflanzen.  Wenn die Pflanzen ihre Stoffwechselaktivitäten für den Winter herunter gefahren haben, stärkt ein Rückschnitt die geschwächte Pflanze. Außerdem haben die Wurzeln zu Beginn des Folgejahres weniger oberirdische Pflanzenteile zu versorgen, so dass mehr Nährstoffe für das Wachstum bleiben.

Ergeben sich nach dem Rückschnitt der Pflanzen Lücken, bietet der Herbst die besten Bedingungen zum Pflanzen neuer Stauden, Zwiebeln und Gehölze.

 

Zeit für Regeneration

Denn Rosen und Gehölze mögen diese Jahreszeit sehr zum Einpflanzen. Die Herbstsonne erwärmt noch den Boden, sodass hervorragende Anwachsbedingungen gegeben sind. Gleichzeitig sorgen Tau und Regen für die wichtige Bodenfeuchte. Voraussetzung für gutes Anwachsen ist ein lockerer, strukturstabiler Boden, damit genug Sauerstoff an die Wurzeln gelangt und sie optimal mit Wasser versorgt werden. 

 

Die optimale Mischung

Deshalb macht es bei der Pflanzung Sinn, eine hochwertige Erde reicht mit natürlich enthaltenem Dünger ins Pflanzloch zu geben. Dieser sollte hauptsächlich aus schnell nachwachsenden Rohstoffen wie Rindenhumus aus einheimischen Wäldern sowie Holz- und Kokosfasern bestehen.   

Ton, Sand oder Perlit verbessern zusätzlich das Gefüge von Blumenerden. Das pflegt die Pflanzen auch ohne Torf mit ausgewogenen organischen wie mineralischen Bestandteilen. 

Ebenso wichtig sind bei der Auswahl der Erde der passende Nährstoffgehalt und das richtige Wasserhaltevermögen. Diese sollte man den unterschiedlichen Pflanzentypen und dem Standort anpassen.

 

Jetzt Unkraut entfernen

Vor dem Pflanzen gilt es, den Boden von Unkraut zu befreien, aufzulockern und ein ausreichend großes Loch auszuheben. Dann etwas Pflanzerde hineingeben, die vorher gewässerte Pflanze hineinstellen, das Loch mit dem Aushub auffüllen, gut andrücken und wieder gut wässern. Bei anspruchsvollen Pflanzen und für beste Startbedingungen kann die Erde zum Auffüllen etwa zur Hälfte mit Pflanzerde vermischt werden. 


Tipps für die Rasenpflege: Unkraut vergeht doch!

Wenn der Rasen von Moos und Unkräutern durchsetzt ist, schlecht wächst und seine Gräser mehr gelb als grün aussehen, muss etwas passieren. Die gutgemeinte Behandlung mit dem Vertikutierer bringt oft Erschreckendes zum Vorschein. Überall, wo sich Moos breit gemacht hat, ist jetzt kahle Erde zu sehen. Eine Nachsaat mit einer hochwertigen Rasensamenmischung, die speziell für die Auffrischung und Reparatur des Grüns zusammengestellt ist, kann jetzt helfen. Am besten gelingt dies mit speziellen Reparatursets für den Rasen. Es sind schnellkeimende Mischungen, die bereits einen mit organischen und bodenbelebenden Mikroorganismen und Mykorrhiza angereicherten Dünger  beinhalten.

 

Von der Holperwiese zum sattgrünen Rasen

Einen dichten, grünen und kräftigen Rasen wünschen sich die meisten Gartenbesitzer. Doch die Fläche ist einigen Strapazen ausgesetzt. Wühlmäuse, Maulwürfe und spielende Kinder nehmen keine Rücksicht auf das schöne Grün. Außerdem verdichtet sich der Boden allmählich und es bilden sich Platten. Die beste Rasenmischung hilft nur wenig, wenn der Boden zu hart ist. Jetzt braucht das Grün frische Nährstoffe, am besten in organischer Form, weil das die Widerstandskraft der Grashalme steigert. Empfehlenswert ist beispielsweise der RasenDünger Spezial 5plus1 von Neudorff. Er kombiniert die Sofortwirkung mit durchdachter Langzeitverfügbarkeit der Nährstoffe. Mit seiner Eisenverbindung und einer Extra-Portion Kalium sorgt er für kräftige und gesunde Gräser. Doch ohne Bodenverbesserer oder -aktivator nützt die beste Düngung nichts. Bodenverbesserer sind die Bonbons für den Boden und sorgen dafür, dass der Dünger die Wurzeln erreicht.  Mit Inhaltsstoffen zur Vitalisierung ausgelaugter Böden ist Neudorffs Terra Preta BodenAktivator bestehend aus Pflanzenkohle, organischem Material und Mikroorganismen eine Verjüngungskur für Ihren Rasen. Eine Anwendung jährlich – wahlweise im Frühling oder Herbst – reicht völlig aus.


Das Hochbeet  schneckensicher  anlegen

Ob Fertigsatz oder individuell geplante Hochbeete - neben erntefrischem Gemüse ist das Arbeiten mit Erde ein entspannender Ausgleich zum Arbeitsalltag sowie eine naturnahe Erziehung der eigenen Kinder. 

Damit die Sonne optimal genutzt wird, ist ein Standort in Nord-Süd-Richtung auf gut drainiertem Grund ideal. Unerwünschte Besucher wie Wühlmäuse und andere Nager hält man sich durch ein engmaschiges Drahtgitter am Boden fern.

Weitere Vorteile des Hochbeetes liegen klar auf der Hand: Das Hochbeet ist ideal für ältere Menschen und alle, die unter Rückenproblemen leiden, weil sie sich nicht bücken müssen. Und: Das darin angebaute Gemüse wächst besser, weil sich die Erde schneller erwärmt und sich gut vor Schneckenfraß schützen lässt.

Denn diese können Gartenbesitzer in den Wahnsinn treiben: Kaum zeigen sich die ersten zarten Knospen, kommen Schnecken und fressen sich daran satt. Es gibt fast so viele Geheimtipps gegen die Plage wie Schneckenarten, aber richtig wirksam sind leider die Wenigsten. 

Auch hier sind Besitzer von Hochbeeten klar im Vorteil. Dennoch bietet ein Hochbeet keinen 100-prozentigen Schutz. Eine Barriere aus Kupferband ist eine gute Alternative, diesen schleimigen Tieren den Weg nach oben zu erschweren. Denn für die Schnecken ist es unangenehm, über das Kupfer zu kriechen – sie machen einfach kehrt. Noch bevor die ersten Schnecken auftauchen organisiert man sich ein selbstklebendes sehr dünnes Kupferband und bringt es im mittleren Bereich des Hochbeets an. Dafür den Umfang ausmessen, das Kupferband in gewünschter Länge zuschneiden und ringsum so aufkleben, dass keine Lücken entstehen.  


Obstbaumschnitt: Frühjahrspflege für den Obstbaum

Der richtige Schnitt wirkt für Obstbäume wie eine Verjüngungskur: Er formt das Astwerk, lenkt die Saftströme und fördert Blütenreichtum sowie den Ernteertrag. Das Frühjahr ist die richtige Zeit für den Obstbaumschnitt. War der Winter warm, treiben die Bäume schon früher aus als üblich. Gerade dann sollten Hobbygärtner mit dem Obstbaumschnitt nicht zu spät beginnen. Regelmäßig gestutzte Gehölze blühen reicher und tragen mehr Früchte. Je nach Bestand macht der Schnitt den umfangreichsten Teil der Frühjahrspflege aus.

Obstbäume und Beerensträucher sollten in der Zeit zwischen November und April geschnitten werden. Wer zu spät schneidet, riskiert, dass der Baum nicht richtig austreibt und später nur wenige Früchte trägt. 

Auf jeden Fall sollte man auch darauf achten, den Obstbaumschnitt nicht bei frostigen Temperaturen durchzuführen. Denn die offenen Wunden können sich bei starken Frösten verschlimmern und Schäden am Holz verursachen. 

Die wichtigsten Hilfsmittel für den Obstbaumschnitt sind eine kleine und eine große Astschere sowie eine Handbaumsäge. Dank Teleskopverlängerungen sind Leitern häufig verzichtbar und der Schnitt dadurch deutlich sicherer. Beim Schneiden kann man viele Fehler machen. So würden häufig die Seitenverzweigungen des Baumes gekappt mit dem Ziel, den Wuchs im Rahmen zu halten. Das ist ein fataler Fehler denn an diesen Trieben bilden sich die Blüten.

Auch einige Pflanzenschutzmaßnahmen sollten bereits im zeitigen Frühjahr in Angriff genommen werden. Waren Gehölze im Vorjahr von Pilzinfektionen wie Schorf oder Rost befallen und wurde ihr Laub noch nicht im Herbst beseitigt, dann wird es jetzt höchste Zeit dafür. Außerdem sollten die Leimringe an den Stämmen erneuert werden. War ein Baum im Vorjahr befallen, kann man ihn vorbeugend behandeln - ein bienenfreundliches Präparat wird in die offene Blüte gespritzt.  Ergänzend oder alternativ können Pflanzenstärkungsmittel den Befall reduzieren.


Kurz notiert

 

Tipps, wie Sie Ihre Fliesen am Besten und günstig reinigen

Es muss nicht immer teuer sein: So entfernen Sie Kalkflecken, Fettflecken, Zahnpastaspritzer!

Kalkflecken im Badezimmer, Fettflecken in der Küche und starke Verschmutzungen auf dem Boden sehen gerade auf hellen Fliesen furchtbar aus. Hier stechen diese Verschmutzungen geradezu ins Auge. Besonders die Fliesen im Bad werden dabei ganz speziell in Mitleidenschaft gezogen. Auch sie verstauben und verkalken mit der Zeit und brauchen eine entsprechende Reinigung. Neben Kalkflecken findet man insbesondere Seifenreste und Zahnpastaflecken.

Auch wenn Fliesen als sehr pflegeleicht gelten, stellen viele Flecken trotzdem eine große Herausforderung für Reinigungsmittel dar. Viele Putzmittel sind meist auch viel zu aggressiv, sodass die Fliesen mitunter auf längere Sicht sogar einen Schaden durch diese Mittel nehmen können. In den allermeisten Fällen braucht man auch überhaupt keine teuren Mittel aus dem Supermarkt. Stattdessen eignen sich „alte“ Hausmittel viel besser zum Fliesenreinigen.

Mit einigen Kniffs werden die Fliesen wieder blitzblank und sogar noch gepflegt, wie beispielsweise mit Haarshampoo oder Klarspüler für die Spülmaschine.

Unschöne Kalkflecken lassen sich ausgezeichnet durch das Einreiben mit einer Orangen- oder Zitronenschale beseitigen. Lassen Sie das Ganze anschließend eine halbe Stunde einwirken und wischen Sie die Fliesen dann mit einem feuchten Lappen wieder ab. Solange die Fliesen glänzen, ist das besonders schön. Doch im Laufe der Zeit werden sie stumpf. Was dann hilft, ist das Einreiben der Fliesen mit Salmiakgeist. Danach glänzen die Fliesen wieder um die Wette.

Damit sich Schmutz leichter löst und leichter putzen lässt, sollten Sie Wasserdampf nutzen. Statt dem Einsatz eines teuren Dampfstrahlers, gönnen Sie sich lieber ein wohltuendes Dampfbad und schrubben anschließend die Fliesen trocken. Nachhaltigen Glanz und Pflege erreichen Sie auch mit dem Einreiben von Leinöl. Danach sieht ihr Bad wieder wie neu aus. Gut bewährt hat sich normaler Tafel- oder Apfelessig. Er eignet sich gut, um die Fliesen wieder blitzblank zu bekommen. Geben Sie einfach einen Schuss davon in einen Eimer mit lauwarmem Wasser. Anschließend einfach die Fliesen und die Armaturen damit abwischen.

Vergilbte Fliesen müssen nicht ausgetauscht werden. Hier helfen etwas Salz und Terpentin. Mit dieser Mixtur reiben Sie unter sanftem Druck die Fliesen ab. Dunkle Fugen werden mit Backpulver wieder weiß. Dazu mischen Sie einfach ein Päckchen Backpulver oder Backsoda mit etwas Wasser. Mit dem daraus entstandenen Brei und einer alten Zahnbürste werden dann die Fugen bearbeitet.

Denken Sie immer daran, um die die sensible Oberflächen der Fliesen nicht zu zerkratzen, sollten Sie keine scheuernden Mittel verwenden.